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MIKAEL ÅKE PERSBRANDT
BIOGRAPHY
Foto: Markus Wennman


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Datum letzte Änderung: 20. August 2009 ----------------------------- English Version

S T E C K B R I E F


Name: Mikael Åke Persbrandt
Geboren: 25. September 1963 in Jakobsberg (Vorort von Stockholm) Schweden
Wohnhaft: Ingarö (Insel vor Stockholm)
Schauspielausbildung: Nein
Tanzausbildung: Ballett
Hobbies: Motorsport, Malerei, fotografieren
Sprachen: Schwedisch und Englisch
Haarfarbe: Dunkelblond
Augen: Blau
Größe: 191 cm
Mutter: Inga-Lill Andrés Persbrandt (Kunstlehrerin)
Geschwister: Keine
Lebensgefährtin: Sanna Lundell (Freie Journalistin)
Kinder: 2 Söhne
Igor Edgar Persbrandt Lundell - Geboren: 6. Mai 2006
Åke Lo Persbrandt - Geboren: 19. August 2009
Haustier: Ein Rhodesian Ridgeback namens Wasco

Er wurde geboren am 25.09.1963 in Jakobsberg, einem Vorort von Stockholm, in Schweden. Die Mutter war bei seiner Geburt 18 Jahre, der Vater 19 Jahre alt. Aufgewachsen ist er bei seiner Mutter, die Eltern wurden geschieden als er sieben Jahre alt war. Er war begeisterter Fussballspieler und hat geboxt. Zeitweise war er Mitglied einer Jugendgang, hat auch einige 'Jugendsünden' begangen und Drogenerfahrungen gemacht. Aus dieser wilden Zeit stammt auch seine gebrochene Nase. 1981 erfüllte er sich einen Traum und trampte durch die USA. Nachdem Mikael nach Hause zurückgekehrt war, besuchte er, ermutigt von seiner Mutter (einer Lehrerin), die Grundschule für künstlerische Ausbildung. Ausserdem bewarb er sich an der Kunstakademie, wurde aber nicht angenommen.1982, mit 19 Jahren, hatte er eine Ausstellung in einer Gallerie in Gamla Stan (Stockholm). "Ich war überzeugt, ich war ein Genie. Das war großartige Expressionistische Oelmalerei. Francis Bakon war mein großes Vorbild. Und ich habe tatsächlich alles verkauft, was ich gemalt hatte". Nachdem Mikael sich 1983 in eine Balettänzerin verliebt hatte, war es für ihn plötzlich selbstverständlich sich an der Balettakademie und der Opernbalettschule zu bewerben. Dort blieb er 1 1/2 Jahre. Einer der Tanzlehrer empfahl ihn für eine Statistenrolle in Ingmar Bergmans "Kung Lear" ("König Lear") von Shakespeare. So spielte er seine erste Rolle 1984 am Kungliga Dramatiska Teatern (Dramaten) in Stockholm. Doch nach der letzten Vorstellung hatte Mikael erst einmal genug vom Theater. Er übernahm verschiedene Gelegenheitsjobs als Taxifahrer, Kellner und Hausmeister und machte sein Försterexamen. Aber der Traum von der Bühne kehrte zurück. Letzten Endes überredete ihn seine Freundin sich an einer Schauspielschule zu bewerben. Er schmiss jedoch die letzte Prüfung, war zu einer Zusammenarbeit nicht bereit. Später bewarb er sich an einer Schauspielschule in Malmö, doch auch dort brach er die Aufnahme-Proben ab. Er hatte sich schon damit abgefunden den Traum vom Theater zu beenden, als er in einem Restaurant auf den Schriftsteller und Regisseur Stig Larsson traf. "Ich stellte mich vor ihn hin und sagte: Ich bin gut, du wirst mich brauchen können." - Mikael bekam eine Hauptrolle in dem TV Film "Nigger" (1990) und ausserdem schlug Larsson ihm vor sich bei der umstrittenen Freien Theatergruppe Galeasen zu bewerben. "Ich kann sagen, dass das meine Schule gewesen ist. Ich habe dort sehr viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt."
Zwischen 1990 und 1997 spielte Mikael seine ersten Film- und TV (Serien-) Rollen. U.a. hat er 1990 einen sehr kurzen Auftritt in der Serie "Fiendens fiende" in der Peter Haber die Hauptrolle hatte und von 1992 - 94 spielte er den Kleinkriminellen Ola Simonssen in zwei Staffeln "Rederiet", einer der populärsten Schwedischen Soaps.
Ab 1991 absolvierte er am Teater Galeasen seine ersten beachtenswerten Auftritte unter der Regie von Rickard Günther und Stig Larsson. Am Teater Plaza spielte er 1994 in Tchechovs "Tre systrar" (Drei Schwestern) sowie 1996 in Arthur Millers "En handelsresandes död" (Der Tod des Handlungsreisenden) unter der Regie von Thorsten Flinck. Flinck war es auch, der ihn, gegen alle Widerstände des Hauses, im gleichen Jahr als Schauspieler ans Dramaten zurückbrachte. Unter seiner Regie spielte Mikael dort den Matti in Bertold Brechts "Puntila" (Herr Puntila und sein Knecht Matti).
Ab 1997 spielte er die Rolle, mit der er auch in Deutschland bekannt wurde. Den zynischen Polizisten Gunvald Larsson in der 8teiligen Krimiserie "Kommissar Beck - Die neuen Fälle", gedreht nach Motiven der Bücher von May Sjöwall und Per Wahlöö. Premiere des ersten Beck Kinofilmes in Schweden war am 27. Juni 1997. Ebenfalls 1997 entstanden "Jag är din krigare" (Ich bin dein Krieger), ein Ökothriller, in dem er auch einen Polizisten darstellte, und "Under ytan" (Unter die Haut). In diesem Film spielte er einen Zuhälter und Dealer, der seine drogenabhängige Freundin und deren Schwester mißbraucht. Beide Filme wurden auf vielen Festivals gezeigt, u.a. in Deutschland und USA.
1998 folgte sein bis dahin bekanntester Film, "Sista kontraktet" (Der letzte Mord). Erzählt wird die (erfundene) Geschichte des Polizisten Roger Nyman, der dem Olof-Palme-Attentäter auf die Spur kommt. Dabei setzt er nicht nur seine Familie, sondern auch sein Leben aufs Spiel. Ein sehr spannender Film, der zeigt wie es gewesen sein könnte. Dieser Film lief in Deutschland im ZDF Montagskino und ebenfalls auf vielen Festivals, auch in USA. Neben "Hela härligheten" (Love Fools) hat er auch noch in der schwedischen Version des Disney Zeichentrickfilms "Mulan" als Sprecher mitgewirkt. Am Dramaten in Stockholm stand er in O'Neills "Lång dags färd mot natt" (Eines langen Tages Reise in die Nacht) und in Bertold Brechts "Den goda människan fran Szechuan" (Der gute Mensch von Sezuan) auf der Bühne. Im März verlobte er sich mit der norwegischen Schauspielerin Maria Bonnevie, die ebenfalls am Dramaten auf der Bühne stand.
Im Jahr 1999 folgte sein umstrittenster Film. Für die Darstellung des psychopathischen Serienmörders in "Dödlig drift" (Deathly Compulsion) wurde er aber hochgelobt und in der Kategorie Beste Männliche Hauptrolle nominiert für den Guldbagge Award 1999, den höchsten Schwedischen Filmpreis. Leider hat er nicht gewonnen. Danach folgte "Vuxna människor" (Adult behavior - It's all in the mind), eine Beziehungskommödie. Hier spielte er ein 'regelrechtes Schwein', das ständig seine Freundin betrügt. Von den Leserinnen einer schwedischen Tageszeitung wurde er zum 'sexiest man' Schwedens gewählt. Ab 30. Oktober wirbelte er als "Don Juan" (Molière) über die Bühne des Dramaten. Und wenn auch einigen Kritikern das Stück etwas zu modern geraten war (Inszenierung: Mats Ek), kannten die Lobeshymnen zu Mikaels sensationeller Darstellung keine Grenzen. Für "The 13th Warrior" (Der 13te Krieger) war er zu Probeaufnahmen in USA. Maria Bonnevie hat eine Rolle in dem Film bekommen, Mikael nicht. Diesmal nicht...

© Gisela Schuemann


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Noch einige Infos...
Mikael fährt einen BMW 745i, ein handgefertigtes Motorrad der Ital. Marke Bimota und seit 2007 einen roten Porsche GT3, mit dem er am liebsten schnelle Runden auf dem Nürburgring dreht.
Motorsport ist sein großes Hobby, er hat die Lizenzen um an Autorallyes (seit 2007), sowie an Auto- und Motorradrennen (seit 1997) teilzunehmen. →
siehe Motorsport!
Seinen Musikgeschmack bezeichnet er als altmodisch, er mag: Johnny Cash, Dwight Yokam, Emmylou Harris, Bob Dylon und Lou Reed, aber auch Eminem. Gefragt nach einer 'guten Platte' nennt er: "An American Prayer" von Jim Morrisson und The Doors.
Als Vorbild und großen Künstler bezeichnet er den Maler Francis Bacon. Als Schauspielerische Vorbilder empfindet er 'alle die Brennen', die für ihren Beruf leben. Z.B. Keve Hjelm, Börje Ahlstedt, Marie Göranzon oder Jan Malmsjö. Sowie die amerikanischen Theaterschauspieler Kevin Spacey, John Malkowitch, Gary Oldman, Sean Penn und Tim Roth.

© Gisela Schuemann